Arbeitskreis Kommunales der SPD Grassau besucht die Tafel

18. März 2025

48 Ehrenamtliche arbeiten für die Achental-Tafel Der Arbeitskreis Kommunales der SPD Grassau informierte sich.

Dass es auch im Achental Armut gibt, wird oft übersehen. Das erkennt man in Grassau and den oft so bescheidenen Wünschen zu Weihnachten beim Grassauer Wunschbaum aber ganz besonders deutlich wird es im Gespräch mit der Achentaltafel.

Um sich ein erweitertes Bild von der sozialen Situation im Achental zu verschaffen, besuchten Mitglieder der SPD- Fraktion im Grassauer Marktgemeinderat die Achental-Tafel. Sie hat seit 21 Jahren ihren Sitz in Marquartstein. Wöchentlich einmal öffnet sie ihre Türen, um Menschen, die wenig Geld haben, mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Supermärkte, Bäckereien und andere Firmen stellen Ware zur Verfügung, die von den Ehrenamtlichen-Teams abgeholt, umgepackt, sortiert und ausgegeben werden. Wer Lebensmittel erhalten möchte, muss seine Bedürftigkeit bei der Diakonie Marquartstein nachweisen.

Der Bedarf steigt, die Nachfrage ist also groß. Doch es können maximal 65 Berechtigungsscheine ausgestellt werden; mehr lassen die Kapazitäten nicht zu. Nur mit ausgeklügelter Organisation werden Beschaffung und Ausgabe der Lebensmittel bewältigt. Wie die beiden Leiter Michael Soergel und Jürgen Branz berichten, ist die Belastung für die ehrenamtlichen Teams sehr hoch. Dennoch achten sie sorgfältig darauf, ihren Kundinnen und Kunden mit Respekt zu begegnen, und darauf, dass diese trotz ihrer belastenden Lage ihre Würde behalten. Ein dankbares Lächeln ist ihr Lohn.

Die Grassauer Lokalpolitiker boten ihre Hilfe an, sofern möglich; und die Nutzung des Grassauer Carsharing-Autos mag dazu gehören – einer von vielen notwendigen Bausteinen im sozialen Bereich im Achental.

Jürgen Branz (li.) und Michael Soergel (re.) informierten Mitglieder der Grassauer SPD-Fraktion über die Achental-Tafel: (v. li.) Richard Schreiner, Stefan Kattari, Marina Gasteiger und Olaf Gruß. (Foto Grabmüller)

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