Unsere Politik

Unser Programm für das Grassau von morgen

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Wir danken Ihnen für Ihr bisheriges Vertrauen. Im Folgenden stellen wir Ihnen unser aktualisiertes Programm für die nächsten sechs Jahre vor. Wir werden weiterhin eine zuverlässige, erfolgreiche und zukunftsweisende Politik für unsere ganze Gemeinde vertreten.

Wohnen und Arbeiten

Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger in Grassau, Rottau und Mietenkam gut leben können. Bezahlbarer Wohnraum, beste Infrastruktur und kurze Wege zu Arbeit, Einkauf und ärztlicher Versorgung sind dafür unverzichtbar.

  • Wir wollen weiterhin Bauland für Einheimische schaffen und das in Grassau seit Jahrzehnten praktizierte „Einheimischenmodell“ auf Eigentumswohnungen ausweiten.
  • Wir wollen behindertengerechte bezahlbare Mietwohnungen für den einheimischen Bedarf errichten, bei denen der Markt Grassau auch das Belegungsrecht hat.
  • Wir wollen Mehrgenerationen-Wohnen unterstützen.
  • Wir werden unsere Politik fortsetzen, die Zahl der Zweitwohnungen zu verringern und keine neuen zuzulassen.
  • Wohin sich Grassau und seine Ortsteile entwickeln sollen, regelt der Flächennutzungsplan. Im Zuge der Überarbeitung des Flächennutzungsplans wollen wir eine moderne Zukunftsvorstellung von Grassau entwickeln.
  • Wir unterstützen die Ansiedlung und den Erhalt von umweltfreundlichen Arbeitsplätzen vor Ort. Dazu gehört auch eine zeitgemäße digitale Infrastruktur für Betriebe und Haushalte.
  • Wir wollen die Ortszentren von Grassau, Rottau und Mietenkam lebendig und attraktiv halten. Dazu gehören auch die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten in Grassau. Weitere Discounter brauchen wir nicht, schon gar nicht am Ortsrand.
  • Wir wollen, dass der Markt Grassau weiterhin Ausbildungsplätze anbietet.

Umwelt

Wir wollen, dass Grassau seine Vorreiterrolle als umweltbewusste Gemeinde weiter ausbaut und aktiv gegen den Klimawandel steuert.

  • Der Markt Grassau soll seinen Beitrag zur Einhaltung des Zwei-Grad-Klimaziels leisten. Wir werden deshalb im ersten Schritt einen ökologischen Fußabdruck ermitteln und notwendige Maßnahmen daraus ableiten.
  • In Grassau soll mit Augenmaß gebaut werden. Wichtig ist uns, möglichst wenig Fläche zu verbrauchen und – soweit verfügbar – erst die baulichen Lücken innerorts zu schließen, bevor in begründeten Ausnahmefällen am Ortsrand neue Baugebiete entstehen.
  • Im weiteren Ausbau des Anteils an erneuerbaren Energien, der Nutzung von Einsparmöglichkeiten sowie in der Sanierung von Gebäuden sehen wir wichtige Beiträge zur dringend notwendigen Energiewende.
  • Wir wollen eigene Wärmeversorgungen für Rottau und Mietenkam aufbauen sowie das Fernwärmenetz in Grassau weiter ausbauen.
  • Wir setzen uns für die Nutzung von Sonnenenergie auf allen künftigen Gebäuden der Gemeinde ein.
  • Wir wollen umweltfreundliche Arbeitsplätze vor Ort.
  • Wir sehen im Ökomodell Achental eine wichtige Einrichtung, um die nachhaltige Entwicklung des Achentals zu unterstützen, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus und erneuerbare Energie.
  • Wir möchten zum Schutz der Bevölkerung den notwendigen Hochwasserschutz in offener Zusammenarbeit mit allen Beteiligten umweltverträglich entwickeln.
  • Wir wollen die Artenvielfalt auf weiteren gemeindeeigenen Flächen fördern.

Soziale Gemeinde

Wir wollen allen Menschen in Grassau die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen. Familien mit Kindern wollen wir auch in Zukunft unterstützen.

  • Wir werden weiterhin unsere sozialen Einrichtungen in der Gemeinde unterstützen. Dazu gehören die Familienstelle im Rathaus, eine Beauftragte oder ein Beauftragter für Behinderte- und Senioren, die Kinderbetreuungseinrichtungen, die Musikschule und die Gemeindebücherei, die Jugendarbeit in den Vereinen und die offene Jugendarbeit im Jugendtreff.
  • Wir wollen einen weiteren Kindergarten mit Kinderkrippe im Gemeindegebiet bauen.
  • Wir setzen uns für moderne Räume, Ausstattung und Unterrichtsmöglichkeiten der Grund- und Mittelschule Grassau ein, die Schülern und Lehrern den besten Unterricht ermöglicht.
  • Wir werden auch in Zukunft alles Notwendige unternehmen, um den hohen Standard unseres Sicherheits- und Rettungswesens sicherzustellen, mit den Feuerwehren, dem Roten Kreuz, einem Notarzt, der Bergwacht und der Polizei vor Ort.
  • Wir sehen eine wichtige Aufgabe darin, den Weg zur Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung konsequent weiter zu verfolgen.
  • Junge Familien mit Kindern sind wichtig für die Zukunft der Gemeinde. Wir wollen, dass einheimische Familien hier wohnen und junge Familien mit Kindern zu uns ziehen können.
  • Wir wollen neue kreative Formen für eine frühe Bürgerbeteiligung gemeinsam mit allen Fraktionen im Marktgemeinderat entwickeln.

Mobilität

Wir wollen umweltfreundliche Alternativen zum derzeitigen Autoverkehr fördern und entwickeln.

  • Den weiteren Ausbau des Geh- und Radwegenetzes möchten wir als umweltfreundliche Alternative zum Autoverkehr vorantreiben.
  • Wir wollen die Sanierung der Gemeindestraßen und -wege fortsetzen.
  • Um die Verkehrsbelastung an Brennpunkten unseres Gemeindegebietes zu verringern, werden wir im ersten Schritt ein Verkehrskonzept erstellen.
  • Wir setzen uns für den Erhalt und Ausbau der Bus- und Bahnlinien ein, weil die Anbindung an das Umland für die Bürger wichtig ist. Dazu ist auch eine intensive Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Nachbargemeinden notwendig.

Tourismus

Wir streben eine nachhaltige Tourismusentwicklung an, das bedeutet, dass keine Entwicklungen auf Kosten der kommenden Generationen gehen dürfen.

  • Wir wollen, dass Einheimische wie Gäste gleichermaßen von unseren touristischen Einrichtungen profitieren können.
  • Wir wollen die Urlaubsregion Chiemsee gemeinsam weiterentwickeln. Dafür ist eine Zusammenarbeit aller Chiemsee-Gemeinden und der Landkreise Traunstein und Rosenheim notwendig.
  • Wir wollen den sanften Rad- und Wandertourismus umweltschonend weiterentwickeln und setzen uns für öffentliche Mobilität ohne Beeinträchtigung von Natur und Landschaft ein.

Vereine, Ehrenamt, Kultur und Sport

Die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen und darüber hinaus sehen wir als eine der wesentlichen Säulen unserer Gesellschaft.

  • Wir werden weiterhin alle örtlichen Vereine in ihren Vorhaben und Investitionen unterstützen. Das ehrenamtliche Engagement für Jugend, Erwachsene und Senioren kann nicht hoch genug geschätzt werden.
  • Wir wollen eine Ehrenamtsstelle im Rathaus schaffen.
  • Geschichte und Tradition, Kunst und Kultur haben für uns eine große Bedeutung.
  • Wir sind stolz auf Toleranz und Weltoffenheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Grassau, Rottau und Mietenkam.
  • Wir fördern weiterhin die kulturellen Einrichtungen in der Gemeinde. Beispielhaft sind dafür die Musikschule, das Museum Klaushäusl, die Gemeindebücherei und das Kulturleben beim Hefter.
  • Wir wollen weiterhin die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unterstützen, die sich um die Vermittlung von Langzeitsarbeitslosen und Integration von Asylbewerbern kümmern.
  • Wir sehen Kultur und Sport auch als ein Mittel zur Integration aller sozialen Gruppen, weil sie Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft zu verbinden vermag.
  • Wir möchten weiterhin die Rahmenbedingungen für möglichst viele sportliche Aktivitäten schaffen und erhalten.

Ein solider Haushalt bleibt für uns selbstverständlich

Ein solider Haushalt bleibt für uns selbstverständlich. Keine Versprechungen ohne Finanzierungskonzept – unser Ziel bleiben sinnvolle Investitionen ohne Überschuldung! Die Grundlage unserer Politik ist die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Gruppierungen im Marktgemeinderat!