Nach 10 Jahren immer noch modern und gut funktionsfähig Der kommunalpolitische Arbeitskreis der SPD in Grassau besuchte die Wache des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), um sich ein Bild über die aktuelle Situation zu machen. Im Beisein von Bürgermeister Stefan Kattari führte der sehr engagierte Wachstellenleiter Martin Kirchleitner durch das vor 10 Jahren von der Gemeinde errichtete Gebäude. Der nördliche Teil ist an die Rettungsleitstelle vermietet. Der südliche Gebäudeteil umfasst den ehrenamtlichen BRK-Bereich. Ausführlich erläuterte Martin Kirchleitner die Nachfragen der Arbeitskreismitglieder Silke Schwinghammer und Thomas Lecke-Lopatta. Sein Bericht ging von der personellen bis hin zur technischen Ausstattung. Deutlich wird, dass sich in den letzten 10 Jahren viel getan hat. Auf der einen Seite sind die räumlichen Anforderungen an die Rettungsleitstelle gewachsen. So befindet sich jetzt neben dem Rettungsfahrzeug auch ein Krankentransportwagen in den Garagen. Beide sind gut im Einsatz und die insgesamt 16 in Grassau Tätigen sind gut beschäftigt. Marktgemeinderätin und Fraktionssprecherin Marina Gasteiger betonte, wie froh sie sei, dass es seinerzeit durch die Investition der Gemeinde gelungen sei, die Rettungsleitstelle für das gesamte Achental in Grassau zu halten und somit eine hohe Versorgungssicherheit zu garantieren. Dies sei unter anderem durch die Unterstützung des Fördervereins gelungen. Der Vorsitzende des Fördervereins und Marktgemeinderat Richard Schreiner stellte dar, welch erheblichen Anteil der Förderverein an der guten Ausstattung hat. So konnte ein Fahrzeug beschafft werden, aber ganz wesentlich eben auch dafür gesorgt werden, dass der ehrenamtliche Dienst aufrechterhalten werden konnte. Auch wenn dieser aufgrund der immer weiter steigenden Anforderungen an die Ausbildungsqualifikation der Rettungssanitäter immer weniger angefordert wird, war dies ein wesentlicher Baustein für die Versorgungssicherung des südlichen Chiemgaus. Die Mitglieder des Kommunalpolitischen Arbeitskreises waren beeindruckt, was sich alles an verschiedenen Funktionsräumen vom Materiallager bis hin zu Umkleideräumen, Desinfektionsräumen und Hygieneschleusen in dem Gebäude befindet. Auch für den Notarzt sind Übernachtungsmöglichkeiten gegeben und Aufenthaltsräume für die Einsatzkräfte, die Tag und Nacht in Bereitschaft sind. Martin Kirchleitner stellte dar, dass sich durch verschiedenste Umstände, es sei nur an die Coronazeit mit den besonders hohen Hygieneanforderungen erinnert, der Platzbedarf immer wieder mal geändert habe. Auch wenn durch die wachsenden Aufgaben der Platzbedarf gestiegen ist, käme man mit dem Gebäude zurecht und man könne am Standort Grassau die vielfältigen Leistungen vom Rettungseinsatz, über den Krankentransport bis hin zu Erste-Hilfe-Kursen für das Achental und oft darüber hinaus gemeinsam gewährleisten.